Wanfrieder Abkommen
Das Wanfrieder Abkommen bezeichnet einen Vertrag über einen Gebietstausch zwischen amerikanischer und sowjetischer Besatzungszone vom 17. September 1945. Nach der Festlegung der Grenzen der Besatzungszonen Ende Juli 1945 verlief die Bahnstrecke Bebra–Göttingen im Raum Neuseesen bis Werleshausen (Thüringen) ca. 3 km durch die sowjetische Besatzungszone, was zu Störungen auf der wichtigen Verbindung zwischen der amerikanischen Besatzungszone in Hessen und der amerikanischen Exklave Bremerhaven führte. Daher wurde am 17. September 1945 in Wanfried zwischen den Besatzungsmächten eine Grenzkorrektur vereinbart.
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